Bereits 1115 wird Louny erstmal schriftlich erwähnt, als das Kloster in Kladruby Louny besitzte. Die romanische Ansiedlung lag an der Stelle der heutigen St-Peterskirche an der Furt über die Eger. Etwa in den 60.Jahren des 13. Jh. bei dem Przemysl Otokar II. wurde die ursprüngliche Ansiedlung bereits als königliche Stadt etwa 1 km östlich auf einen Felsenvorsprung über dem Fluss übertragen. An der Gründung der Stadt auf der wichtigen Kreuzung der Handelswege aus Prag nach Deutschland nahmen wesentlichen Anteil die Kolonisten aus Sachsen. In und in der Umgebung von Louny sind mehrere Persönlichkeiten geboren: der Dichter Jaroslav Vrchlický (1853-1912 Domažlice); Kamil Hilbert (1869-1933 Praha), Architekt der Bauvollendung des St-Veits-Domes in Prag; Václav Hlavatý (1894-1969 Bloomington, USA), ein Mathematiker vom Weltruf; der Schriftsteller Karel Konrad (1899-1971 Prag). In dem benachbarten Cítoliby wurden der Architekt Josef Mocker (1835-1899 Prag), in Slavětín dann der Dichter Kostantin Biebel (1898-1951 Prag) geboren.
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