Schloss Kynžvart [de]
Die Geschichte des Schlosses beginnt in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts (siehe Burg Königswart). Der böhmische König Premysl Otakar II. ordnete damals an, hier auf einem steilen Felsvorsprung die Grenzburg Kunigeswart zu erbauen, deren Ruinen noch heute oberhalb der Stadt Lazne Kynzvart (Bad Königwart) zu sehen sind. Im Laufe der 340 Jahre vor dem Dreissigjährigen Krieg wechselten auf der Domäne Königswart etwa 29 Inhaber, die von zehn adeligen Familien stammten. Am längsten verweilten hier die Herren aus den folgenden sechs adeligen Familien: von Königswart, von Osek, von Plauen, von Schwanenberg, Pflugs von Rabenstein, von Zedwitz und zu Liebenstein. Zu Anfang der Revolution im März 1848 überreichte der Kanzler seine Demission und verbrachte die folgenden drei Jahre im freiwilligen Exil in London. Nach seiner Rückkehr bis zum Tode am 11. Juni 1859 verweilte er oft in Königswart.
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