Von dem einstigen Judenviertel aus dem 17. Jahrhundert blieben 32 Häuser einschliesslich der ehemaligen Schule, des Bad- und Rathauses mit der Wohnung des Rabbiners erhalten.
In der Synagoge aus dem Jahre 1684 befinden sich Ausstellungen, die der Geschichte der lokalen jüdischen Kommunität gewidmet sind. Das Museum widmet sich auch der Hilsneriade; es erinnert so an das Jahr 1899, als das neunzehnjährige Mädchen Anežka Hrůzová unweit von Polná ermordet und der Bürger der hiesigen jüdischen Gemeinde Leopold Hilsner als Täter von der Stimme des Volkes gebrandmarkt wurde. Den Gerüchten über einen Ritualmord und antisemitischen Ausdrücken trat damals vor allem der Professor der Prager Universität, der spätere Präsident Tomáš Garrigue Masaryk entgegen.
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Das neue moderne Hotel ist für Konferenzen und Touriste gut geeignet. Der Konferenzraum für 200 Personen.
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Ort: Jihlava
